Videoproduktionen ja, aber bitte mit Sahne.

Ein Plädoyer für die Qualität

Bewegte Bilder faszinieren uns Menschen seit es sie gibt. Viel hat sich verändert seit den ersten Schwarz-weissfilmen, der ersten Schmalfilm-Kamera mit dem klingenden Namen Super 8 (1965) und den Videokameras mit mini-DV-Tapes.
Heute können alle Besitzer eines Smartphones ein Video drehen und auf diversen Online Plattformen veröffentlichen. Ist das der Tod der Filmemacher? Nein, im Gegenteil. Qualität ist heute gefragter denn je. Denn für ein gutes Endprodukt ist natürlich nicht alleine das Equipment entscheidend, sondern der ideenreiche Kopf dahinter, der die Technologie als Werkzeug einsetzt. Und diese kreativen Fähigkeiten (Talente) haben sich gemessen an der Gesamtbevölkerung ja nicht vermehrt. Es braucht sie also weiterhin, diese Köpfe, die Botschaften in Bilder packen und komplizierte Sachverhalte auf den Punkt bringen können; so präzise und so scharf, dass sie durch Mark und Bein gehen und sich in unser Gedächtnis eingraben.

 

Bereits die Neandertaler waren Profis

Videoclips werden heute erfolgreich im Online Marketing eingesetzt und gehören mittlerweile zum meistgenutzten Medium im Internet. Es gibt sogar Prognosen die besagen, dass wir in ein paar Jahren nur noch per Kurzfilmchen miteinander kommunizieren werden. Eine verrückte Vorstellung. Doch wir sind auf bestem Wege dazu. Die Plattform YouTube, welche mit zwei Milliarden Nutzern als zweitgrössten Suchmaschine der Welt gilt, verzeichnet jeden Tag x Jahre neues Filmmaterial. Auch Facebook und andere Plattformen erleben eine wahre Flut an Videomaterial. Warum ist das so? Das Leben festzuhalten scheint ein Urbedürfnis der Menschheit zu sein. Man denke an die Höhlenzeichnungen der Neandertaler. Und damals schon waren handwerkliches Können und Kreativität die wichtigste Faktoren für ein gelungenes Endresultat.

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