Social Media Marketing Konferenz 2015 mit Agentur mycomm GmbH

Social Media Marketing Konferenz 2015- Learnings

Uff, geschafft… in 39.5 Minuten, 40 Minuten hatte ich. Veranstalter Reto Hartiger: „Sehr logisch aufgebaut dein Vortrag, fand ich sehr gut!“ freut mich, Danke Reto.

 

Hier ist die Präsentation auf Slideshare, inkl. aktuelle Statistik über die Nutzung von Social Media Kanälen bei Verkehrsunternehmen.

Ich habe ein paar Feedbacks auf Twitter erhalten #SMM15, (@jeandanielroth) dass die strategische Ausrichtung von Social Media ja doch sehr aufwändig wäre. Wo denn der Nutzen wäre? Es geht darum, die Werte und die Unternehmensziele ins Zentrum zu setzen und dann mit dem Werteset einen Kompass für die tägliche Arbeit auf Social Media schafft. Denn die Regeln auf Social Media verändern sich sehr schnell. Der Brand bleibt wichtig, auch wenn eingefleischte Social Medianer predigen, es gehe nicht um den Brand. Wake up! Es geht darum als Brand in einen Dialog mit den Kunden zu treten und, da sind sich alle einig, Content zu schaffen, der relevant ist. Eine Ausrichtung an den Unternehmenswerten bringt mehr als einfach Blabla-Marketing. Übrigens: Facebook versucht nun mit Dynamic Product Ads ihre Platform weiter zu kommerzialisieren. Es stellt sich die berechtigte Frage, ob das noch Social Media ist. Dazu mehr gleich unten.

Social Media Marketing Konferenz 2015

mycomm an der Social Media Marketing: Vor dem Sturm.

Hier ein paar Quotes und Erkenntnisse aus der Social Media Marketing Konferenz 2015 in Zürich:

 

Referat von Thomas Hutter:

Newsfeeds werden immer wichtiger. Relevanter Content wird wichtiger.

Thomas Hutter findet Facebook fair, denn je relevanter ein Inhalt ist, desto mehr Reichweite kriegt er. Bleibt die Frage, wie Facebook relevanten Content misst. Sind es dieselben Inhalte, die auch für Unternehmen relevant sind? Am Nachmittag widerspricht der Social Media Verantwortliche von Mammut heftig: „Facebook dreht uns den Hahn zu! Was bringt diese Platform noch, wenn die organische Reichweite so drastisch abnimmt?“

Weiter mit Hutters Vortrag: Zielgruppen gezielt ansprechen: Einfach ins CRM und dann E-Mail Adressen in Facebook hochladen, dann findet ein Abgleich statt. Danach können diese Zielgruppen auf Facebook gezielt angesprochen werden. In der Schweiz ist der Datenschutz nicht so streng wie in Deutschland. Hashing = nicht mehr personenbezogene Daten, das heisst in der Schweiz problemlos erlaubt, wenn Opt-Out Gelegenheit gegeben ist. Bleibt die Frage, ob man auf diese Weise mit seinen Kundendaten umgehen will. Ich finde: Nicht auf diese Weise.

Dynamic Product Ads: Möglichst viele Menschen mit Produkte-Ads ansprechen, raus aus dem sozialen Gefängnis. Nicht nur BlaBla, sondern auch Selling. Facebook versucht es noch einmal. Das „soziale Gefängnis“ finde ich schon ein starkes Wort. Ursprünglich ging es ja Zuckerberg darum Freundinnen über Facebook zu finden und jetzt mutiert diese Ex-Dating-Platform zu einem sozialen Gefängnis? Hier zeigt sich das Grunddilemma einer Social-Platform, die auch noch Geld verdienen will.

 

Advertising

Vorstellung von Linkedin Ads als Möglichkeit im B2B Entscheidungsträger zu erreichen. Am besten mit Content Marketing, also Whitepapers und E-Newsletter. Neu ist das nicht, aber nice, wenn Content Marketing Einzug hält. Eine Teilnehmerin fragt, warum ihre Linkedin-Kampagnen in der Schweiz nicht funktionieren. Aldo Gnocchi, Geschäftsführer Gnocchi GmbH: „Man darf in der Schweiz die Zielgruppen nicht zu sehr einschränken, da sie sonst zu klein werden. In der Schweiz empfehle ich, die Zielgruppen weiter zu fassen.“ Das heisst mehr Streuverlust, aber das müsse man in der Schweiz in Kauf nehmen, meinte Gnocchi.

 

10 Erfolgsfaktoren zur Nutzung von Social Media für Unternehmen
Lorenz Beringer, Geschäftsführer, LOBECO GmbH, München: „Medienbranche muss sich Gedanken machen, wie sie relevant bleiben.“ Die Inhalte auf Social Media müssen die höchste Relevanz haben, dann entsteht ein Dialog. Man müsse den User immer besser kennenlernen, damit man zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Inhalte postet. 75% alles Internet-User sind auf Social Media. Einzelpersonen (Promis aus Kultur und Sport) auf Social Media erhalten immer mehr Reichweite; mehr Reichweite als viele Medien. So kann man in Konkurrenz treten zu den Medienhäusern. Wichtig ist dabei die strategische Ausrichtung der Inhalte (genau!) Content ist immer noch King und Videos werden dabei immer wichtiger. Man muss möglichst schnell starten mit dem Videoinhalt, besonders auf Facebook. Cutter müssen ihre Arbeit neu definieren und sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist ein flexibles Corporate Design! (Danke, spricht mir aus dem Herzen.) Dann noch ein Learning aus dem Eye-Tracking: Mit gut strukturiertem Inhalt befassen sich die Fans doppelt so lange, wie mit unstrukturiertem Inhalt (siehe Bild unten).

Social Media Marketing Konferenz 2015_Eye Tracking

Gut strukturierte Inhalte führen zu einer längeren Verweildauer

Das waren ein paar Eindrücke und Learnings aus der SMM15.

Thanx for listening!

#SMM15 #mycomm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.